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Zillo in Aktion: Neun Welten & Fauns live in Berlin (05.02.2011)

Neun Welten - © Sascha Blach

Fauns - © Sascha Blach

Am vergangenen Wochenende kehrten Neun Welten nach längerer Abwesenheit auf die Bühne zurück und stellten am Donnerstag in der Leipziger Villa und am Samstag in der Berliner Wabe erstmals ihr neues Line-up vor. Zillo war bei letztgenanntem Konzert vor Ort und ließ sich von den düsteren Folklore-Klängen verzaubern.

Den Anfang machten die Gastgeber Fauns (nicht zu verwechseln mit Faun!) aus Berlin, die sich eine Mixtur aus Folklore und Progressive Rock auf die Fahnen geschrieben hatten. Die einzige Dame in der Band, Kirsten, stand im Mittelpunkt des Geschehens vor einer kleinen "Kanzel", auf der sich zwei Glockenspiele befanden. Ansonsten widmete sie sich Querflöte und Gesang, wirkte insgesamt aber sehr angespannt und unsicher. Auch der Rest der Band, darunter Bassist Falk, der ausschließlich Fretless-Bässe spielte, wirkte sehr konzentriert, vernachlässigte dabei aber leider den Showaspekt etwas zu sehr. Der berühmte Funke wollte daher nur bei wenigen Anwesenden überspringen. Musikalisch deckten die Fauns das gesamte Spektrum von ruhigen, ätherischen Klängen bis zu tanzbaren Nummern ab – das sitzende Publikum spendete artig Applaus und so gab es am Ende sogar noch eine Zugabe.

Auch bei Neun Welten machte das Publikum keine Anstalten, aufzustehen. Doch bei derart ruhiger, in sich gekehrter und verträumter Musik hätte alles andere als ein aufmerksam lauschendes Auditorium auch nicht gepasst. Die ostdeutsche Band trat erstmals in neuer Besetzung an und wurde nach dem Ausstieg von Flötistin Anja und Schlagzeuger Marten von den Gästen von Marek von Quellenthal und Micha von Wandar an Oboe und Drums unterstützt. Gespielt wurden vornehmlich Stücke des letzten Albums "Destrunken" doch auch alte Stücke von "Vergessene Pfade" sowie ganz neue Nummern gab es zu hören. Aline Deinert brillierte mit ihrem virtuosen Violinenspiel und zog sich für ein paar Stücke auch ans Piano zurück. Vor allem das Cello-Violinen-Duell mit David Zaubitzer, der sonst meist die Akustikgitarre beackerte, sorgte für offene Münder. Auch Meinolf Müller spielte Akustikgitarre und kreierte einige gesangliche I-Tüpfelchen im ansonsten instrumentalen Sound. Alles in allem ein wunderbarer Auftritt – auch klanglich –, der die Hörer gedanklich in ferne fantastische Welten führte. Bleibt nur zu hoffen, dass Neun Welten nun auch live wieder öfter für Zauber sorgen werden.

Text & Fotos: Sascha Blach



Quelle: Zillo

Links

offizielle Homepage von Fauns

MySpace-Seite von Neun Welten